Preply im Vergleich
1:1-Unterricht mit Tutoren nach Wahl
Am besten für: Fortgeschrittene und alle, die gezieltes Sprech- oder Business-Training suchen.
Kein Partnerlink: Der Button führt direkt zum Anbieter, wir verdienen an dieser Empfehlung nichts.
Preply ist ein Marktplatz, kein Kursanbieter: Du suchst dir aus tausenden Lehrkräften eine aus, vereinbarst Termine und bestimmst selbst, was in der Stunde passiert. Das ist die flexibelste Form von echtem Unterricht - und verlangt am meisten Eigeninitiative.
Das spricht dafür
- Echter menschlicher Unterricht, maximale Personalisierung
- 50+ Sprachen, jedes Niveau, ideal für Konversation
- Vergünstigte Probestunde zum Ausprobieren
Das solltest du wissen
- Teurer als Apps, Qualität hängt vom Tutor ab
- Selbstdisziplin und Terminplanung nötig
Methode und Aufbau
Es gibt kein vorgegebenes Curriculum. Du filterst nach Sprache, Preis, Verfügbarkeit und Schwerpunkt, siehst Vorstellungsvideo und Bewertungen und buchst eine vergünstigte Probestunde. Passt es nicht, wechselst du zur nächsten Lehrkraft.
In der Stunde bestimmst du die Richtung: reine Konversation, gezielte Prüfungsvorbereitung, Business-Vokabular für ein bestimmtes Fachgebiet oder das Durcharbeiten eines Lehrbuchs. Genau diese Zuschneidbarkeit ist der Grund, warum 1:1-Unterricht schneller wirkt als jede App.
Die Kehrseite: Die Qualität schwankt erheblich. Auf Preply unterrichten sowohl ausgebildete Lehrkräfte als auch Muttersprachler ohne Didaktik-Hintergrund. Die Auswahl liegt vollständig bei dir, und ohne selbst gesetzte Ziele verpufft ein Teil der Wirkung.
Preise und Tarife
Jede Lehrkraft setzt ihren eigenen Stundensatz. Die Spanne reicht grob von etwa zehn Euro bei Community-Tutoren bis über vierzig Euro bei erfahrenen Fachlehrkräften. Gebucht werden Stundenpakete pro Monat.
Die erste Stunde bei einer neuen Lehrkraft ist vergünstigt. Bist du unzufrieden, lässt sich in der Regel ein Ersatz oder eine Erstattung anstoßen.
Preise sind Circa-Werte und variieren je Lehrkraft stark. Maßgeblich ist der Betrag im jeweiligen Profil.
Für wen sich Preply lohnt
Preply lohnt sich, wenn du Grundlagen bereits hast und der Sprung zum freien Sprechen fehlt, wenn du dich auf eine Prüfung oder ein Vorstellungsgespräch vorbereitest oder wenn du Fachvokabular für deinen Beruf brauchst.
Für absolute Anfänger ohne jede Struktur ist eine App der günstigere Einstieg - und für Lernende, die einen fertigen Lehrplan wollen statt selbst zu steuern, ist Lingoda passender.
Häufige Fragen zu Preply
Was kostet eine Stunde bei Preply?
Das legt jede Lehrkraft selbst fest. Die Spanne reicht grob von etwa zehn Euro bei Community-Tutoren bis über vierzig Euro bei erfahrenen Fachlehrkräften.
Was passiert, wenn der Tutor nicht passt?
Die erste Stunde ist vergünstigt und dient dem Kennenlernen. Passt es nicht, lässt sich in der Regel ein Ersatz oder eine Erstattung anstoßen.
Eignet sich Preply für Anfänger?
Möglich, aber teuer. Weil es kein festes Curriculum gibt, fahren Anfänger mit einer App als Grundlage und Preply als Sprechtraining meist besser.
Preply oder italki?
Beide sind Marktplätze. Preply ist bei der Vermittlung etwas geführter, italki hat mehr Sprachen und oft günstigere Community-Tutoren.
Unser Fazit zu Preply
Preply erreicht in unserer Bewertung 4,1 von 5,0 Punkten. Die App ist vor allem für fortgeschrittene und alle, die gezieltes Sprech- oder Business-Training suchen. Wer sich unsicher ist, ob Preply zum eigenen Ziel passt, findet über unseren App-Finder in wenigen Sekunden eine persönliche Empfehlung. Ein direkter Blick auf den großen App-Vergleich lohnt sich ebenfalls, um Preis und Methode gegen die Alternativen abzuwägen.
Hinweis: Diese Einschätzung ist eine redaktionelle Bewertung anhand unserer fünf Kriterien, kein Warentest im Sinne einer Laborprüfung. Preisangaben sind Circa-Werte (Stand 2026) und können je nach Aktion und Laufzeit abweichen. Bitte prüfe den aktuellen Preis beim Anbieter.