Kostenloser App-Finder

Welche Sprachlern-App passt zu dir?

Vier kurze Fragen, eine ehrliche Empfehlung. Ohne Anmeldung, ohne E-Mail.

Die Empfehlung ist eine Orientierungshilfe auf Basis deiner Angaben und ersetzt keine ausführliche Bewertung. Alle Details findest du im großen App-Vergleich.

Wie der App-Finder zu seiner Empfehlung kommt

Hinter dem Finder steckt kein Zufallsgenerator und keine Bezahlreihenfolge, sondern eine feste Entscheidungslogik. Sie bildet ab, was in der Praxis über den Lernerfolg entscheidet: das Budget, das Ziel, das Ausgangsniveau und die gewünschte Sprache - in genau dieser Reihenfolge.

Das Budget kommt zuerst, weil eine App, die du dir nicht leisten willst, nie zum Einsatz kommt. Wer kostenlos starten möchte, bekommt deshalb immer einen Anbieter mit echter Gratis-Version empfohlen und keinen mit Abo-Zwang. Danach zählt das Ziel: Für Prüfung, Beruf oder Zertifikat führt kein Weg an echtem Unterricht vorbei, weil eine App keine Rückfragen beantwortet und keine Aussprache korrigiert. Erst wenn Budget und Ziel keine klare Richtung vorgeben, entscheidet die Sprache - und bei seltenen Sprachen fällt die Auswahl automatisch auf die Anbieter mit der größten Sprachabdeckung.

Was der Finder bewusst nicht tut

Er berücksichtigt nicht, ob wir an einem Anbieter etwas verdienen. Duolingo wird beispielsweise immer dann empfohlen, wenn du kostenlos starten willst - obwohl der Anbieter kein Partnerprogramm betreibt und wir daran nichts verdienen.

Er kann außerdem nicht wissen, wie du persönlich lernst. Ob dich Punkte und Streaks motivieren oder nerven, ob du lieber liest oder hörst, ob dich feste Termine strukturieren oder stressen - das entscheidet über das Dranbleiben oft mehr als jedes Funktionsmerkmal. Nimm die Empfehlung deshalb als Startpunkt und probiere die Gratis-Variante oder Probestunde aus, bevor du zahlst.

Die vier Fragen und warum sie gestellt werden

Welche Sprache möchtest du lernen?
Die großen europäischen Sprachen decken praktisch alle Anbieter ab. Bei selteneren Sprachen schrumpft das Feld dramatisch: Von zwölf verglichenen Anbietern bleiben dann oft nur zwei oder drei übrig, die den Kurs überhaupt aus dem Deutschen heraus anbieten.
Was ist dein Hauptziel?
Reisevorbereitung, freies Sprechen und Prüfungsvorbereitung verlangen völlig verschiedene Werkzeuge. Eine App, die für Urlaubsfloskeln ideal ist, führt dich nicht durch eine B2-Prüfung - und umgekehrt ist Live-Unterricht für zehn Reisesätze überdimensioniert.
Wie sind deine Vorkenntnisse?
Anfänger brauchen Struktur und einen vorgegebenen Weg. Fortgeschrittene brauchen das Gegenteil: jemanden, der zuhört und korrigiert. Deshalb kippt die Empfehlung ab dem gehobenen Niveau von Apps hin zu Tutor-Marktplätzen.
Wie sieht dein Budget aus?
Zwischen kostenlos und rund 40 Euro pro Unterrichtsstunde liegt das gesamte Feld. Die Frage filtert zuerst, damit am Ende keine Empfehlung steht, die für dich ohnehin nicht infrage kommt.

Und danach?

Egal welche App der Finder vorschlägt: Der wichtigste Faktor bleibt die Regelmäßigkeit. Fünfzehn Minuten täglich schlagen zwei Stunden am Sonntag deutlich, weil das Gedächtnis Wiederholung in kurzen Abständen braucht. Wer das eine Woche durchhält, hat mehr gewonnen als mit jeder Anbieterwahl. Als Startpunkt für den Grundwortschatz kannst du dir unsere Liste der 100 wichtigsten Vokabeln kostenlos herunterladen.